UFLA 2021 und Corona

Am vergangenen Sonntag, 25. Oktober 2020, traf sich das Kern-OK zu einer regulären Sitzung, das Thema „UFLA & Corona“ war ein wichtiges Traktandum. Besprochen wurde, ob das UFLA 2021 wie geplant durchgeführt werden soll. Die Entscheidung über die Durchführung wird auf die kommende Sitzung am Sonntag, 22. November 2020 vertagt. Bis dahin werden nun eine Vielzahl von Abklärungen getroffen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die diese Entscheidung beeinflussen werden. Klar ist, in der aktuellen Situation ist eine Durchführung an Auffahrt 2021 bis einen Tag vor dem Lagerstart ungewiss. Die Behörden behalten sich die Möglichkeit vor, Grossanlässe kurzfristig abzusagen. Diese Ungewissheit ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung.

Klar ist weiter, dass eine Durchführung mit den aktuell gültigen Vorgaben für Grossanlässe nicht umsetzbar wäre. Diese würde nämlich verlangen, dass wir die gesamte Gruppe in Sektoren à maximal 100 Personen einteilen müssten (dies würde acht bis neun separaten Gruppen entsprechen). Diese Gruppen dürfen während den Lagertagen keinerlei Kontakt zu einander haben. Dies wiederum bedeutet: verschiedene Zugänge, verschiedene sanitäre Einrichtungen, verschiedene Spielfelder, unterschiedliches und/oder versetztes Programm mit Helfenden, welche einzig für diese Gruppe eingesetzt werden dürfen, und die Aufteilung des OKs in die verschiedenen Sektoren. Dies ist logistisch und finanziell für uns kaum zu bewältigen, ganz zu schweigen vom UFLA-Spirit, dem Gemeinschaftsgedanken, der so niemals aufkommen würde.

Natürlich hoffen wir darauf, dass die Massnahmen bis nächsten Frühling wieder reduziert werden. Bestenfalls würde dies dann bedeuten, dass wir die Gruppe in Sektoren à 300 Personen einteilen dürfen. Aber auch das bedingt noch einen grossen Kräfteakt für die Durchführung.

Nicht zu vergessen ist das Risiko eines tatsächlichen Ausbruchs des Corona-Virus am UFLA. Es gilt zu bedenken, dass die Ausbreitung durch das UFLA enorm ausfallen könnte. Direkt nach Auffahrt kehren die Teilnehmenden zurück in die Schulen, in viele verschiedene Schulen verteilt über ein Gebiet von Andwil-Arnegg über Wil bis Wattwil.

Diese genannten Faktoren und einige mehr, sowie Abklärungen zu einer allfälligen alternativen Umsetzungsvariante werden in den kommenden Wochen angeschaut, besprochen und abgewogen, sodass, wie oben erwähnt, an der kommenden Sitzung am Sonntag, 22. November 2020, eine abschliessende Entscheidung gefällt und direkt im Anschluss kommuniziert werden kann.